Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände, sodaß sie nicht mehr die Dämonen und die Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz angebetet hätten, die weder sehen noch hören noch gehen können. Und sie taten nicht Buße, weder über ihre Mordtaten noch über ihre Zaubereien noch über ihre Unzucht noch über ihre Diebereien. (Offenbarung 9, 20+21)
Die modernen Schriftsteller sprechen mit einer Selbstverständlichkeit, die man vor fünfzig Jahren belächelt hätte, von Dämonen und von Dämonien. Der moderne Mensch beginnt zu ahnen, daß unheimliche okkulte Kräfte ihn bedrohen und seit jeher die Menschheitsgeschichte unheimlich beeinflußt haben. Er ist geradezu in einen Bannkreis dieser okkulten Mächte geraten. Es ist gar nicht zu fassen, in welch umfassender Weise der moderne Mensch die Magier unserer Zeit in Anspruch nimmt, die behaupten, über okkulte übernatürliche und übermenschliche Kräfte zu verfügen.
Diese überfluten die heutige Menschheit in einem breiten Strom. Wenige ahnen, was das bedeutet. So kann die dämonische Bedrohung des Menschen ungehindert vorwärtsschreiten, weil der moderne Mensch blind dafür ist. Er glaubt, als moderner Mensch die unsichtbaren göttlichen Kräfte weithin als unwirklich ansehen zu müssen, und
verschreibt sich statt dessen, ohne es zu wissen, übermenschlichen dämonischen Kräften, die sein ganzes Leben zu ruinieren drohen.
Jesus und die ersten Christen haben für die Wirklichkeit der dämonischen Kräfte einen klaren Blick gehabt. Sie wußten, wie von daher unser Leben aufs tiefste bedroht ist. Paulus hat die unheimliche Situation oft herausgestellt.
Quelle:
Jesus Christus, die Chance des Lebens: Der Römerbrief, Kapitel 6, S. 11f. (externer Link)
Das Buch zum sechsten Kapitel des Römerbriefes – zu der von Gott uns dargebotenen Lebensmöglichkeit, die uns instand setzt, in allen Lebenslagen, zu allen Zeiten als echte Menschen zu existieren – in einem Leben, das wirklich Leben ist.