Jesus nimmt die Sünder an (EG 353)

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1. Jesus nimmt die Sünder an.
Saget doch dies Trostwort allen,
welche von der rechten Bahn
auf verkehrten Weg verfallen.
Hier ist, was sie retten kann:
Jesus nimmt die Sünder an.

2. Keiner Gnade sind wir wert;
doch hat er in seinem Worte
eidlich sich dazu erklärt.
Sehet nur, die Gnadenpforte
ist hier völlig aufgetan:
Jesus nimmt die Sünder an.

3. Wenn ein Schaf verloren ist,
suchet es ein treuer Hirte;
Jesus, der uns nie vergißt,
suchet treulich das Verirrte,
daß es nicht verderben kann:
Jesus nimmt die Sünder an.

4. Kommet alle, kommet her,
kommet, ihr betrübten Sünder!
Jesus rufet euch, und er
macht aus Sündern Gottes Kinder.
Glaubet’s doch und denket dran:
Jesus nimmt die Sünder an.

5. Ich Betrübter komme hier
und bekenne meine Sünden;
laß, mein Heiland, mich bei dir
Gnade zur Vergebung finden,
daß dies Wort mich trösten kann:
Jesus nimmt die Sünder an.

6. Ich bin ganz getrosten Muts:
ob die Sünden blutrot wären,
müssen sie kraft deines Bluts
dennoch sich in schneeweiß kehren,
da ich gläubig sprechen kann:
Jesus nimmt die Sünder an.

7. Mein Gewissen quält mich nicht,
will mich das Gesetz verklagen;
der mich frei und ledig spricht,
hat die Schulden abgetragen,
daß mich nichts verdammen kann:
Jesus nimmt die Sünder an.

8. Jesus nimmt die Sünder an;
mich hat er auch angenommen
und den Himmel aufgetan,
daß ich selig zu ihm kommen
und auf den Trost sterben kann:
Jesus nimmt die Sünder an.

Liedtext: 1718, Erdmann Neumeister
Melodie: 1674, Johann Ulich „Meinen Jesus lass ich nicht“