Bibelverse zum Thema „Elend“

Altes Testament

Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, des Namen sollst du Ismael heißen, darum daß der HERR dein Elend erhört hat. (1. Mose 16, 11)

Und Lea ward schwanger und gebar einen Sohn; den hieß sie Ruben, und sprach: Der HERR hat angesehen mein Elend; nun wird mich mein Mann liebhaben. (1. Mose 29, 32)

Und der HERR sprach: Ich habe gesehen das Elend meines Volkes in Ägypten und habe ihr Geschrei gehört über die, so sie drängen; ich habe ihr Leid erkannt. (2. Mose 3, 7)

Vielleicht wird der HERR mein Elend ansehen und mir mit Gutem vergelten sein heutiges Fluchen. (2. Samuel 16, 12)

Aber den Elenden wird er in seinem Elend erretten und dem Armen das Ohr öffnen in der Trübsal. (Hiob 36, 15)

Hüte dich und kehre dich nicht zum Unrecht, wie du denn vor Elend angefangen hast. (Hiob 36, 21)

Ich, der Herr, will die Elenden und Armen erhören, Ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. (Jesaja 41, 17)

Siehe ich will dich läutern, aber nicht wie Silber; sondern ich will dich auserwählt machen im Ofen des Elends. (Jesaja 48, 10)

Brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch. (Jesaja 58, 7)

Das Volk im Lande übt Gewalt; sie rauben getrost und schinden die Armen und Elenden und tun den Fremdlingen Gewalt und Unrecht. (Hesekiel 22, 29)

Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiß die Elenden nicht!
(Psalm 10, 12)

Siehe an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden! (Psalm 25, 18)

Laß mich jubeln und mich freuen über deine Gnade, daß du mein Elend angesehen, dich um die Nöte meiner Seele gekümmert hast. (Psalm 31, 7)

Da dieser Elende rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. (Psalm 34, 7)

Herr, neige Dein Ohr und erhöre mich! Denn ich bin elend und arm.
(Psalm 86, 1)

Wo Dein Gesetz, o Gott, nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich vergangen in meinem Elend (Psalm 119, 92).

Ach, mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte,
Und wenn dein Blut nicht für die Sünder red’te –
Wo sollt ich Ärmster unter den Elenden
Mich sonst hinwenden?

Ich wüßte nicht, wo ich vor Jammer bliebe.
Denn wo ist solch ein Herz wie deins voll Liebe?
Du, du bist meine Zuversicht alleine,
Sonst weiß ich keine.

(Christian Gregor)

Gott hörte, da dieser
Im Elend Ihm rief,
Mit Ängsten befallen;
Er half ihm aus Allen,
Indem Er mich eben
Im Sinken ergriff.
Er hat mich erhört;
Er hat mir gewährt.
Ich lobe und rühm‘,
Und singe von Ihm.

(Philipp Friedrich Hiller)

Verweise

Monod, Adolphe: Des Menschen Elend und Gottes Erbarmen – Erste Rede.
Über Römer 11, 32.


Eingestellt am 30. Mai 2023 – Letzte Überarbeitung am 3. Juni 2024