Vom Beruf oder Einladung zur Seligkeit
1) „Es ist noch Raum!
Mein Haus ist noch nicht voll,
mein Tisch ist noch zu leer.
Der Platz ist da, wo jeder sitzen soll;
ach, bringt doch Gäste her!
Geht, nötigt 1, 2) sie auf allen Straßen;
ich habe viel bereiten lassen.
Es ist noch Raum, es ist noch Raum“
2) „Es ist noch Raum!“
So redet Gottes Lamm,
das deine Sünden trägt.
Sein Rücken hebt
den schweren Kreuzesstamm,
da ihn mein Jammer schlägt.
Die Sünden aller Sünder tragen,
das schreckt ihn nicht;
ich hör ihn sagen:
„Es ist noch Raum.“
3) Es ist noch Raum!
Das ist ihm nicht genug,
daß viele selig sind; er zöge gern
durch seinen Gnadenzug
ein jedes Menschenkind.
Er ruft mit heißem Liebesschalle:
„Mein Herz umfaßt die Sünder alle;
es ist noch Raum.“
4) Es ist noch Raum!
Die Arme Jesu sind
zum Tragen stark und weit;
die Hände stehn
für jedes Gnadenkind zum Heben ausgebreit‘.
Er will sie auf die Achseln legen
und ihrer als ein Hirte pflegen.
Es ist noch Raum.
5) Es ist noch Raum!
auch für das schwächste Kind,
das gar nicht gehen kann;
und derer auch, die alt und müde sind,
nimmt er sich treulich an.
O Kinder, kommt, er will euch wiegen;
ihr sollt ihm in den Armen liegen.
Es ist noch Raum.
6) Es ist noch Raum!
Ihr Faulen, hört es doch!
Wollt ihr nicht mehr hinein?
Er hat euch lieb,
er wartet immer noch;
ihr sollt ja selig sein.
Wie ungern will er euch verlieren,
wie gern ins Haus des Vaters führen!
Es ist noch Raum.
7) Es ist noch Raum!
O Sünder, schäme dich:
es ist kein Raum bei dir.
Dein Herz ist zu,
dein Herz verriegelt sich;
der Freund steht vor der Tür.
Dein Jesus kann kein Lager finden,
du hegest lieber Welt und Sünden;
da ist kein Raum.
8) Es ist noch Raum!
O Schande, wenn du satt,
nicht leer und hungrig bist!
Die reiche Hand, die tausend Gaben hat,
die unerschöpflich ist,
kann doch ihr Gut nicht auf dich schütten;
du willst ja noch nicht ernstlich bitten.
Da ist kein Raum.
9) Es ist noch Raum!
O Sünder, hör es an
und sag es Jesus nach!
Sei arm und leer,
wie er dich machen kann,
und fühle deine Schmach.
Sprich: Jesu, gib, hier komm ich Armer;
ich habe nichts, o mein Erbarmer!
Ach da ist Raum!
10) Es ist noch Raum,
wenn hier kein Raum mehr ist,
wenn uns der Tod vertreibt.
Gott Lob, es glaubt,
es weiß ein wahrer Christ,
wo er auf ewig bleibt.
So mag ihn doch die Welt verjagen;
genug, was Jesu Lippen sagen:
„Es ist noch Raum.“
11) Es ist noch Raum:
ein Haus, das göttlich groß,
das viele Wohnung‘ hat.
Da ruht man aus
und ißt in Abrams Schoß;
da wird der Glaube satt.
Die Schar, die Jesum angenommen,
wird da mit ihm zusammenkommen.
Da ist noch Raum!
Liedtext: Ernst Gottlieb Woltersdorf (1725-1761)
Melodie: aus Geistliche Arien, Mühlhausen, 1672;
„Es ist noch Raum“ (Dora Rappard)
Weblinks und Verweise
Liedtext (externer Link zu Christliche Gedichte)
Notensatz, 4stimmig, mit Liedtext („Es ist noch Raum“ als jpeg-Datei, externer Link zu hymnary.org, aus dem Gesangbuch der Evangelischen Gemeinschaft Cleveland/Ohio)
Notensatz 4stimmig, mit Liedtexten („Hier ist mein Herz“, „Es ist noch Raum“ als jpeg-Datei, aus „Heils-Lieder„ 1904, externer Link zu hymnary.org)
Referenz: Lied Nr. 78, in Heils=Lieder. Eine Sammlung geistlicher Lieder für Sonntagsschule, Jugendvereine u.s.w. u.s.w. Redigiert von Edmund S. Lorenz. The Lorenz Publishing Company, 150 Fifth Avenue, New York/216-218 W. Fifth St., Dayton, O., 1904.
Notensatz 4stimmig, mit Liedtext („Es ist noch Raum“ als pdf-Datei, externer Link zu liederindex.de)
Melodie anhören (mp3, Dora Rappard, externer Link zu liederindex.de)
Melodie anhören (mp3, Dora Rappard „Hier ist mein Herz“, externer Link zu hymnary.org)
Missionsfestlieder #14 (externer Link zu hymnary.org), mit folgender Fassung:
1) Es ist noch Raum!
Sein Haus ist noch nicht voll,
Sein Tisch ist noch zu leer.
Der Platz ist da,
Wo jeder sitzen soll,
Bringt seine Gäste her!
Geht, nötigt sie auf allen Straßen!
Der Herr hat viel bereiten laßen.
Es ist noch Raum.
2) Es ist noch Zeit,
Die Liebe rufet noch,
Noch gehen Diener aus,
O Stadt, O Land,
O eilet heute noch
Ins große Rettungshaus!
Noch ist die Türe nicht verschloßen,
Die Gnadenzeit noch nicht verfloßen,
Es ist noch Zeit.
3) Doch ist es Zeit!
Die Stunden folgen schnell,
Es geht auf Mitternacht!
Bald schlägt es voll,
Und drüben schimmert’s hell,
Ihr Jungfrauen, erwacht!
Der Bräutigam erscheint von weitem,
Auf, auf, die Lampen zu bereiten!
Auf, es ist Zeit!
Liedtext: Ernst Gottlieb Woltersdorf (1725-1761)
Melodie: Franz Joachim Burmeister (1633-1672) „Es ist genug„;
oder eigene Melodie
Vollständige Fassung in:
Ernst Gottlieb Woltersdorf, weiland Evangelischen Predigers in Bunzlau und des dasigen Weisenhauses Directors sämtliche Neue Lieder oder Evangelische Psalmen, welche bisher sowohl einzeln als auch in kleinern Sammlungen herausgekommen, zum Theil aber noch ungedruckt geblieben und nun auf Begehren in eine vollständige Sammlung gebracht sind. Erste americanische Auflage. York: Gedruckt und im Verlag bey Heinrich C. Neinstedt, Buchdrucker und Buchbinder, 1823. Lied Nr. 30, S. 81-86 [Digitalisat]
V. Vom Beruf oder Einladung zur Seligkeit.
Reizende Anerbietung der Gnade durch das Wort JESU: Es ist noch Raum da. Luc. 14, 22.
Mel. Es ist genug etc.
I. Der Ueberfluß aller Gnade ist für alle Sünder bereit.
1) Es ist noch Raum!
Mein Haus ist noch nicht voll,
Mein Tisch ist noch zu leer.
Der Platz ist da,
Wo jeder sitzen soll.
O bringt doch Gäste her!
Geht, nötigt sie auf allen Strassen,
Ich habe viel bereiten lassen.
Es ist noch Raum.
2) Es ist noch Raum
Seht meinen Schafstall an,
Wie breit die Wände geh’n!
Die Weide grünt,
So weit man sehen kann,
Da große Herden steh’n,
Mein Zettel und mein Buch des Lebens
Hat nicht so vielen Platz vergebens.
Es ist nach Raum!
3) Es ist noch Raum
In Jesu Wunden da,
Dahin man fliehen kann.
Kommt, Sünder, her!
Ruft gläubig: Hephata!
Klopft arm und elend an.
Hier ist ein tiefes Meer zu finden,
Darein versinken alle Sünden.
Es ist noch Raum!
4) Es ist noch Raum,
Ein freier, off’ner Born,
Der in den Wunden quillt.
Hier badet, wascht,
Verkriecht euch vor dem Zorn.
Er wird durch’s Blut gestillt.
Hier ist ein Lazarett der Kranken,
Die ihrem Arzt mit Freuden danken.
Es ist noch Raum!
5) Es ist noch Raum,
So redet Gottes Lamm,
Das deine Sünden trägt.
Sein Rücken hebt den schweren Kreuzesstamm,
Da ihn mein Jammer schlägt.
Die Sünden aller Sünder tragen,
Das schreckt ihn nicht, ich hör ihn sagen:
Es ist noch Raum!
6) Es ist noch Raum,
Wie öffnet sich, mein Gott,
Dein Herz in Liebesglut!
Du sähest gern (dem Bösewicht zu Spott),
Wir hätten’s alle gut.
Dein Durst erweitert sein Verlangen,
So weit des Himmels Wolken hangen.
Es ist noch Raum!
7) Es ist noch Raum,
Das ist dir nicht genug,
Daß viele selig sind.
Du zögest gern durch deinen Gnadenzug,
Ein jedes Menschenkind.
Du rufst mit heißem Liebes-Schalle:
Mein Herz umfaßt euch Sünder alle!
Es ist noch Raum!
8) Es ist noch Raum,
Vor deinem Gnadenthron,
Wo man sich betend beugt.
Der ist dir lieb durch deinen lieben Sohn,
Der keine Not verschweigt.
Wohl dem, der nicht zu wenig bittet,
Das Herz dir ganz zu Füßen schüttet.
Es ist noch Raum!
9) Es ist noch Raum,
Weil du allwissend bist;
Man sagt dir nicht zu viel.
Man weiß gewiß, daß du nicht Eins vergißt,
Es ist dein Freudenspiel.
Du willst sogar die Tränen zählen,
Ach, bittet viel, Es kann nicht fehlen.
Es ist noch Raum!
10) Es ist noch Raum,
Der Gnadenflügel Schutz
Nimmt alle Küchlein ein.
Sie sollen warm und der Gefahr zu Trutz
Bedeckt und sicher sein.
Hier kann sie kein Verderber rauben,
O, kommt doch, ihr gejagten Tauben!
Es ist noch Raum!
11) Es ist noch Raum,
Die Arme Jesu sind
Zum Tragen stark und weit.
Die Hände stehn für jedes Gnadenkind
Zum Heben ausgebreit’t.
Er will sie auf die Achseln legen,
Und ihrer gar im Busen pflegen.
Es ist noch Raum!
12) Es ist noch Raum.
Die unerhörte Huld,
Der treue Muttersinn
Führt seine Schar mit göttlicher Geduld
Und wirft sie niemals hin.
Ihr Matten dürft euch ohne Grauen
Ihm in die Arme anvertrauen.
Es ist noch Raum!
13) Es ist noch Raum,
Auch für das schwächste Kind,
Das gar nicht gehen kann.
Und derer auch, die alt und müde sind
Nimmt er sich treulich an.
Kinder kommt, er will euch wiegen,
Ihr sollt ihm in der Mutter liegen.
Es ist noch Raum!
14) Es ist noch Raum
Für alle Sorgenlast;
Sein Rücken ist noch breit.
Da werft’s hinauf! Was er erst aufgefaßt,
Das liegt in Ewigkeit.
Er wird die Sorgen nicht verlieren;
Nein, zum erwünschten Ende führen.
Es ist noch Raum!
15) Es ist noch Raum,
Bei ihm, und nicht bei euch.
Euch tut kein Sorgen gut. Ihr kränkt euch selbst,
Verliert das Freudenreich
Und schwächt den Glaubensmut.
Wer glaubt, der soll den Vater ehren,
Dem alle Sorgen ganz gehören.
Der hat noch Raum!
16) Es ist noch Raum,
Wenn hier kein Raum mehr ist
Wenn uns der Tod vertreibt.
Gott Lob, es glaubt, Es weiß ein wahrer Christ,
Wo er auf ewig bleibt.
So mag ihn doch die Welt verjagen,
Genug, was Jesu Lippen sagen:
Es ist noch Raum!
17) Es ist noch Raum,
Ein Haus, das göttlich groß,
Das viele Wohnung hat.
Da ruht man aus, und ist in Abrams Schooß.
Da wird der Glaube satt.
Die Schaar, die Jesum angenommen,
Wird da mit mir zusammen kommen.
Da ist noch Raum.
II. Durch den Ueberfluß der Gnade soll unser Herz gereizet, erquicket und beschämet werden.
18) Es ist noch Raum!
Ihr Faulen, hört es doch.
Wollt ihr nicht mit hinein?
Er hat euch lieb. Er wartet jetzo noch.
Ihr sollt ja selig seyn.
Wie ungern will er euch verlieren!
Wie gern ins Haus des Vaters führen!
Es ist noch Raum.
19) Es ist noch Raum.
Ach wären Augen da!
O tiefer Liebesgrund!
Kommt, seht hinein, und singt Halleluja!
Und macht es allen kund.
Erzählt das mächtige Erbarmen,
Die weiten offnen Liebesarmen.
Es ist noch Raum.
20) Es ist noch Raum.
Dies Wort macht Raum und Luft,
Und wirket Zuversicht.
Der Zweifel weicht, Die finstre Seelengruft
Empfängt ein neues Licht.
Man schlägt das schndde Mißvertrauen.
Wasrum? Man kann mit Freuden schauen:
Es ist noch Raum.
21) Es ist noch Raum.
Ihr Blöden, hört es an,
Und gebt dem Worte Raum.
O faßt es recht, denn wer Es fassen kann,
Dem wird’s ein Lebensbaum.
Da mag euch Sünd und Teufel dringen;
Ihr könnt mit frohen Herzen singen:
Es ist noch Raum.
22) Es ist noch Raum.
Ihr Menschen, lauft ja so,
Wenn Stellen offen stehn.
Verlangt euch nicht? Hier ruft das A und O.
Wenn wollt ihr zu ihm gehn?
Kommt, Groß und Klein, ja kommt mit Haufen.
Kommt alle, kommt doch schnell gelaufen!
Es ist noch Raum.
23) Es ist noch Raum!
O Sünder, schäme dich:
Es ist kein Raum bei dir.
Dein Herz ist zu, Dein Herz verriegelt sich;
Der Freund steht vor der Tür.
Dein Jesus kann kein Lager finden,
Du hegest lieber Welt und Sünden;
Da ist kein Raum!
24) Es ist noch Raum!
O Schande, wenn du satt,
Nicht leer und hungrig bist.
Die reiche Hand, die tausend Gaben hat,
Die unerschöpflich ist,
Kann doch ihr Gut auf dich nicht schütten
Du willst ja noch nicht ernstlich bitten.
Da ist kein Raum.
25) Es ist noch Raum.
Zwar manchen hungert sehr,
Und fehlt ihm doch an Raum.
Er sieht auf sich und seine Schulden mehr
Als auf den Kreuzesbaum.
Er nähme gern, was Jesus schenket,
Doch weil die Furcht sein Herz umschränket,
So ist kein Raum.
26) Es ist noch Raum.
Was denkst du, Mensch, dazu
Jhn drückt die Not. Das weißt und siehest du,
Da ihn dein Herz verschmäht.
Sein Jammer kann dich nicht entzünden,
Sein Bitten keinen Eingang finden.
Da ist kein Raum.
27) Es ist noch Raum,
Wenn JEsu RÜcken trågt.
Dir aber fehlt Geduld.
Du hast’s verdient, wenn er dich ernstlich schlägt.
Wie groß ist deine Schuld!
Er meint es gut. Du willst’s nicht fassen,
Und dich mit nichts belegen lassen;
Da ist kein Raum.
III. Der Überfluß aller Gnade soll unser ganzes Herz aufschließen.
28) Es ist noch Raum.
O Sünder, hör‘ es an.
Und sag‘ es Jesu nach.
Sey arm und leer, wie er dich machen kann,
Und fühle deine Schmach.
Sprich: Jesu, gib! Hier komm ich Armer.
Ich habe nichts, o mein Erbarmer!
Ach hier ist Raum!
29) Es ist noch Raum,
Mich dürstet, GOttes Lamm.
Ich sehne mich nach dir.
Und krieg ich dich zum wahren Bräutigam;
Wie freu‘ ich mich in mir!
Allein du sollst mich reicher laben,
Mich hungert, mehr von dir zu haben.
Es ist noch Raum.
30) Es ist noch Raum.
Ich bitte, was ich kann,
Und lasse niemals ab
Füllst du mich gleich, mein Heil, bis oben an.
Ich bitte bis ins Grab.
Für mich und an’dre viel empfangen,
Das ist mein betendes Verlangen.
Es ist noch Raum.
31) Es ist noch Raum.
Wie manch Gefäß ist leer,
das ich dir bringen kann.
Und füllst du sie;
So bring‘ ich neue her
Und halte täglich an.
Dein Öl wird seinen Fluß nicht schwächen,
Mir wird kein leerer Krug gebrechen,
Es ist noch Raum.
32) Es ist noch Raum.
Mein off’ner Glaubensmund
Erweitert sich mit Macht.
Ja, gib nur her. Erfülle deinen Bund,
Was du mir zugedacht.
Was zugeschloßne Zweifler lassen,
Das will mein off’ner Glaube fassen.
Es ist noch Raum.
33) Es ist noch Raum.
Ach bleib nicht drau?en stehn,
Gesegneter des Herrn!
So oft du kommst, ins Herz hinein zu gehn,
Bewirt‘ ich dich so gern.
Ich will den fremden Gast verfluchen.
Komm du nur oft, mich zu besuchen.
Es ist noch Raum.
34) Es ist noch Raum.
Mein Lammlein, wie du bist,
So wär‘ ich gern gesinnt.
Wenn hie und da ein Sünder elend ist,
Ja wohl, ein Gnadenkind:
So laß mein Herz in Liebe brennen,
So wird’s eröffnet sagen können:
Es noch Raum.
35) Es ist noch Raum
Für meines Bruders Not.
Ich hör‘ ihn jammernd an.
Wie glücklich ist mein Wasser,
Kleid und Brot, wenn’s ihn erquicken kann!
Ich kann, GOtt Lob, auch Feinde lieben.
Und meine Liebe soll sich üben.
Es ist noch Raum.
36) Es ist noch Raum.
Die Schaar der ganzen Welt
Geht in mein Herz hinein.
Es kränkt mich sehr,
daß sie der Feind noch hält.
Sie sollen selig sein.
Es freut mich, wenn sich viel bekehren.
Doch läßt mein Herz sich seufzend hören:
Es ist noch Raum.
37) Es ist noch Raum.
Du gibst mir auch Geduld
Und frohen Glaubensmut.
Bin ich dein Kind:so kenn ich deine Huld,
Und weiß, du machst es gut.
Legst du auf und hilfst es tragen:
So kann ich stark und kindlich sagen:
Es ist noch Raum.
38) Es ist noch Raum,
Doch Lamm, allein für dich!
Sonst hab ich keinen Platz.
Mein Raum der Zeit geht unveränderlich
Auf dich allein, mein Schatz.
Wird nun die Todesstunde schlagen!
So wollst du meiner Seelen sagen:
Es ist noch Raum!
Schriftstellen:
1) Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf daß mein Haus voll werde. (Lukas 14, 22+23, LUT 1912)
2) Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen, Gott aber sind wir offenbar geworden; ich hoffe aber, auch in euren Gewissen offenbar geworden zu sein. (2. Korinther 5, 11, ELB 1905)
3) Das ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin.
(1. Tim. 1, 15 LUT 1912)