Römer 1, 26.27

“Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.“

(Die Bibel, Der Brief an die Römer, Kapitel 1, Verse 26 + 27 LUT)

Vorwort

“Geschlechtsleben und Geisteszerrüttung” ist ein Sittlichkeitsvortrag, den Fritz Binde (1867–1921) im Rahmen seiner Tätigkeit als Evangelist bei der Deutschen Zeltmission im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts hielt.

Ein Zuhörer dieses Vortrages äußerte sich darüber folgendermaßen: Als Binde die Männer zu einem Vortrag über die Entartung ihres Geschlechts einlud, dachte ich: welche Torheit! Mäuse fängt man mit Speck, nicht mit dem Holzschlegel! Aber ich täuschte mich. Mehr als 1000 Männer fanden sich ein, alle hefteten fünfviertel Stunden lang ihre Augen unverwandt dem Redenden mit solcher Ausdauer ans Gesicht, als ob sie jedes seiner Worte mit Heißhunger verschlingen wollten; in Stein gehauene, in Erz gegossene römische Senatoren können keine ernsthafteren Gesichtsausdrücke zeigen als diese. Ich meinte, der himmlische Vater habe uns einen zweiten Elias gesandt, seinem Volk die Sünden vorzuhalten …

Fritz Binde übte bis zu seiner Bekehrung das Handwerk eines Uhrmachers aus. Außerdem war er Freidenker, Sozialist – später sogar Anarchist –, bis er vor Jesus Christus kapitulierte.

Vortrag von Fritz Binde

In einer bösen Zeit wie der heutigen bekommt man fast täglich in den Medien „neue wissenschaftliche Erkenntnisse“ serviert, die alle den gleichen Grundtenor besitzen: Sex (in jedweder Form) mache angeblich „klüger“, „leistungsfähiger“, „schöner“, „begehrenswerter“ – „glücklicher“. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Durch die Art und Weise, wie Sexualität heute praktiziert wird, ruiniert sich der Mensch körperlich, seelisch und geistig. Vor hundert Jahren wußten die Menschen noch um solche Zusammenhänge. Wie furchtbar diese sind (vor allem auch, was die Ewigkeit betrifft), kann der Leser in den nun folgenden Zeilen erfahren.

Wenn uns in dieser Abendstunde der Gegenstand „Geschlechtsleben und Geisteszerrüttung“ beschäftigen soll, so ist die nächste Frage die,

Von welchem Standpunkte aus sollen wir dieses Thema behandeln?

Das nächstliegende wäre wohl, den medizinischen Standpunkt einzunehmen; handelt es sich doch zunächst um Schäden des Leibes, die gewöhnlich der Wissenschaft des Arztes zugewiesen werden. Aber die Behandlung unseres Themas vom ärztlich-medizinischen Standpunkte aus würde uns weder eine theoretische Lösung noch praktische Erlösung in den zu behandelnden Dingen verschaffen. Ich entsinne mich eines jungen Mediziners. Er betrieb sein Studium mit großer Hingabe und Fleiß.

Aber bei all seiner Begabung fehlte ihm dennoch das rechte Vorwärtskommen. Der Grund war der, sein Gedächtnis, die sogenannte Sparbüchse des Geistes, erwies sich als zu schwach, den reichen Wissensstoff, der er sich aneignen sollte, aufzubewahren. Eines Tages sagte ich zu diesem jungen Manne: „Es ist eigentümlich, daß Sie als Mediziner die Gesetze des menschlichen Körpers so genau kennen und doch nicht eigentlich nach diesen Gesetzen leben können.“ – „Ja“, antwortete er, „so kenne ich z. B. die Erscheinungen des Geschlechtslebens in ihrem gesetzmäßigen Zusammenhange ganz besonders genau und habe die großen Schädigungen, die dem Ungehorsam gegenüber diesen Gesetzen folgen, an meinem eigenen Leibe schaudererregend erlebt und dennoch habe ich bei all meinem Wissen keine Kraft und Macht wider die Sünde. Mein ruiniertes Gedächtnis ist eine Folge meiner Geschlechtssünden. Ich weiß es und muß weiter sündigen. Ich kenne die ganze Therapie und Hygiene des Geschlechtslebens und habe ihre Ratschläge zu befolgen gesucht in weitestem Umfange und dennoch, ich muß sündigen. Ich elender Mensch, wer wird mir helfen?“ Dies ist das ausgesprochene oder unausgesprochene Bekenntnis vieler, die dem Gegenstand „Geschlechtsleben und Geisteszerrüttung“ vom medizinischen Standpunkte aus praktisch nahe zu treten suchen. Sie haben alle Heilmethoden versucht, aber sie bleiben in der Sünde.

Wenn Sie die Schaufenster der Buchhandlungen dieser Stadt durchmustern, werden Sie besonders häufig auf Büchertitel stoßen, die sich auf die geschlechtliche Frage beziehen. Was wird da nicht alles geschrieben; was wird nicht alles gelesen! Wer aber wird frei von seiner Sünde? Nein, nein, vom medizinischen Standpunkte aus gibt es hier keine Lösung und Erlösung – wie könnten sonst Ärzte so ungeheuerliche Ratschläge geben, wie der, von dem ich Ihnen erzählen will. Da treffe ich einen jungen Kaufmann. Bis vor kurzem lebte er in der Sünde. Wider seinen Willen wurde er erfaßt von der Macht des Sündererrettenden Heilandes. Er legte sich in Jesu Hände, so wie er war, empfing Vergebung seiner Sünden, zum ersten Male Macht über die Sünde und damit ein ganz neues Leben. So traf ich ihn. „Sehen sie“, sagte er, „einmal meine Hände an. Ich habe am ganzen Körper diese Eiterpusteln. Zweifellos sind sie auch eine Folge meiner früheren Sünden. Nun ging ich vor kurzem zum Arzt und wollte mir Rat holen, wie dieser Ausschlag zu beseitigen sei.“ – „Sehr einfach“, meinte der Arzt, „ihnen fehlt der Geschlechtsverkehr. Sie müssen sich ein Verhältnis anschaffen oder eben die gewissen Häuser besuchen, das ist das beste Mittel für sie.“ – Schauerlicher Rat! – Ist das die Weisheit der medizinischen Wissenschaft in diesem Punkte, daß sie kein anderes Rezept weiß, als die Folgen der Sünde durch neue Sünden zu beseitigen und die Gesundheit des Leibes durch Sünde zu erlangen gedenkt? Wenn dem so ist, dann haben wir erkannt, daß der medizinische Standpunkt weder der Ausgangs- noch Mittel- oder Endpunkt unserer jetzigen Betrachtungen sein kann.

Aber vielleicht ist der ethische Standpunkt der richtige für uns. Redet heute nicht alles von Ethik, Veredelung und Entwicklung der Seele? Blicken Sie wiederum in die Schaufenster der Buchhandlungen! Sie werden da über sexuelle Ethik, über die sittliche Regelung des Verkehrs der Geschlechter, über die Ehe usw. noch mehr Bücher antreffen als von den vorhingenannten medizinischen. Da sollte man meinen, Sittlichkeit im Geschlechtsleben müsse bereits Eigentum aller lesekundigen Leute sein. Aber im Gegenteil. Es scheint, je mehr man mit den Prinzipien der Ethik in der grundlosen Tiefe der Geschlechtsfrage herumsucht, desto mehr wird nur das Meer der geschlechtlichen Lust und Sünde erregt.

Und es fragt sich in der Tat, ob jemals eine Menschenseele durch ethische Studien und Grundsätze von der geschlechtlichen Sünde und ihren Folgen befreit worden sei. Es ist möglich, die Ethik wissenschaftlich zu betreiben oder sie wissenschaftlich anzuerkennen und ihr Gegenteil in allen Dingen zu praktizieren. Also hier ist auch keine Hilfe.

Nimmt man nun noch hinzu die große Flut moderner Romane und Novellen, die die Geschlechtsfrage ethisch ventilieren wollen und doch nichts als Veranlassungen zu neuen Sünden bieten und jene freche Freiheit des modernen selbstherrlichen Menschen gebären lassen, so muß man alles Vertrauen auf die Ethik fallen lassen. Tatsache ist, daß besonders die gegenwärtige ästhetisch-ethisierende Strömung in den Sensationen der Geschlechtlichkeit geradezu ihre höllische Lebensader hat. Ihre Träger sind meist arme entnervte Sklaven der Geschlechtssünde. Wie könnte von dieser Seite aus Heil kommen?

Oder bietet vielleicht die Wissenschaft der Statistik einen festeren Halt- und Standpunkt zur Betrachtung unseres Gegenstandes? Leider nein! Zahlen lassen den Menschen äußerst kalt. Hört der Mensch z. B., daß 25 % aller Trunksüchtigen in einem der vier Häfen des grausamen Meeres der Trunksucht – die ja auch die Häfen der Unzucht sind – landen, nämlich im Armenhaus oder im Irrenhaus oder im Zuchthaus oder im Selbstmord, so wird dieser Mensch doch mit aller Kraft seiner Selbstrechtfertigung behaupten, daß gerade er nicht zu diesen 25 % gehöre. Ebenso geht es mit der Statistik der Unzucht, wonach z. B. 70 % aller Nervenleidenden infolge Mißbrauches des Geschlechtstriebes krank sein sollen. Die Einsicht der Statistik hat, glaube ich, noch nie eine Seele zur Einsicht ihrer Sünden gebracht und selbst wenn letzteres geschehen wäre, so hat die Statistik doch noch niemanden Kraft gegeben, sich von der Sünde zu scheiden, noch viel weniger, die Folgen der Sünde zu tilgen. Also kann uns auch die Statistik heute Abend nicht helfen.

Aber vielleicht ist der sozial-hygienische Standpunkt unser Standpunkt. Es ist ja erfreulich, daß man sich umsieht nach den Grundsätzen einer Volksgesundheitslehre. Aber dennoch liegt auch hierin ein großer Irrtum. Man glaubt nämlich, die „Gesellschaft“ könne die Sünde der Gesellschaft beseitigen. Aber was ist denn die Sünde der Gesellschaft? Es ist die Summe der Sünden der einzelnen. Die Sünden dieser Stadt ist die Summe der Sünden ihrer Einwohner. Wie töricht, zu glauben, die Gesamtheit könne die Sünden der Gesamtheit beseitigen. Da hatte der alte Prophet Jeremia mehr Einsicht, als unsere modernsten Sozialhygieniker, denn er sagte, „was murren denn die Leute widereinander; ein jeder murre wider seine eigene Sünde“. Und hier ist die Grenze aller sozialethischen und hygienischen Bestrebungen. Der Quell der Sünde ist das in Sünde geknechtete, von Gott abgefallene menschliche Herz. So lange diese Quelle sprudelt, rinnt die Sünde durch die Städte, durch die Länder, über die Erde, und kein Heilmittel ist hier bei Sozialprofessoren und Sozialreformatoren. Also müssen wir es auch unterlassen, den Standpunkt der Sozialhygiene zum Standpunkt für unsere Betrachtungen zu machen.

Was bleibt uns da übrig? Nur ein Standpunkt, der biblische. Den haben ja nun viele von Ihnen längst verlassen, und es ist erklärlich, daß Sie ihn verlassen haben. Der biblische Standpunkt ist der Standpunkt, den der wahrhaftige und lebendige Gott gegenüber dem Denken und Tun der Menschen einnimmt und damit zugleich der Standpunkt, den der Mensch mit all seinem Denken und Tun Gott gegenüber einnehmen soll. Auf diesem Standpunkt hält es der sündige Mensch, wenn er sich nicht entschließt, Gott zu glauben und zu gehorchen, nicht lange aus. Ist doch die Bibel, als die Offenbarung des Willen Gottes, das einzige Buch, das die Sünde schonungslos Sünde nennt und im Angesichte des heiligen Gottes die aussichtslos ruinierte Natur des von Gott abgefallenen und damit unter die Sünde verkauften Menschen enthüllt. Das ist für den hochmütigen Menschen unerträglich. „Warum sind sie wider die Bibel?“ wurde ein Ungläubiger gefragt. „Weil die Bibel wider mich ist!“ antwortete er prompt. Er war wahr. Millionen aber sind unwahr und antworten mit naturwissenschaftlichen und bibelkritischen Bedenken. In Wirklichkeit geht es ihnen wie jenem Juristen, der einer gläubigen Dame antwortete: „Nein, hören sie einmal, ein persönlicher, lebendiger, heiliger, allgegenwärtiger Gott, der einem sozusagen Tag und Nacht auf dem Nacken sitzt; nein, das wäre ja unerträglich!“ Da setzt man eben den unbequemen Gott und sein Wort ab, damit man nicht selber in unbequemer Weise abgesetzt werde.

Und doch mit dem heiligen Gott, den niemand absetzen kann, haben wir es gerade jetzt zu tun. Er ist der Schöpfer Deines auf eine erstaunliche Weise im Mutterleib bereiteten Leibes (Psalm 139). Du irrst, wenn Du redest von Naturtrieben und verstehst darunter die Leidenschaft, Dich in Deinen Lüsten zu verderben. Du irrst, wenn Du Dich berufst auf „freies Denken“ und „freies Lieben“ und höhnst der Verantwortung vor einem heiligen und gerechten Gott. Du lächelst über den biblischen „Sündenfall“ – und siehe da: Du selbst bist der sprechende Beweis für diesen Sündenfall. Der Sündenfall ist Dein Fall. Dein Geist, Deine Seele, Dein Leib, alles ist entfremdet dem Leben aus Gott, entsunken der anfänglichen Regelung des Lebens an der Hand Gottes, wo es weder Sünde noch Krankheit, noch Vergänglichkeit gab. Deine zuckenden Nerven, Dein Jähzorn, Dein korrumpierter Wille, mit dem die Sünde spielt, Dein löcheriges Gedächtnis, Dein flügellahmer Geist, der nur noch aufsteigt zu dem Fluge ins Sumpfland der unreinen, vergifteten Phantasie, Dein narkotisiertes Gewissen, Dein Angesicht, Dein ganzer Leib, in welchem die Sünde eine Gestalt gewonnen hat: dies alles meldet, daß auch durch Dich die Sünde vom ersten Menschenpaare her durchgedrungen ist (Römer 5, 12). Denn wo Abfall von Gott, der einzigen Lebensquelle, ist, da ist auch Verfall und endlich Zerfall. Da herrscht nicht mehr das lautere göttliche Lebensgesetz, sondern das „Gesetz der Sünde“ (Römer 7, 23.25; 8, 2), unter das Du seit jenem Fall mitsamt der ganzen Menschheit verkauft bist. Denn das weiß jeder, zu dem ich diese Worte rede: Du mußtest sündigen! Längst schon vielleicht war Dir die Wollust kein wirklicher Genuß mehr, vielen vielleicht eher eine Qual: aber Du mußtest sündigen. Und hättest Du auch die Tatsünde bezwungen, so hast Du doch nicht die Gedankensünde bezwungen. Und hättest Du selbst die Geschlechtssünde in allen ihren Formen bezwungen, so werden andere Sünden in anderen Formen Dich dennoch beherrschen. Und das nennt Gottes Wort: „verkauft sein unter die Sünde“ (Römer 7, 14).

Bitte, teurer Freund, willst Du frei werden von jeder Art von Sünde und ihren zerrüttenden Folgen, dann stelle Dich zuerst mit mir auf den eben geschilderten Standpunkt. Erkenne Deine Verfehlungen als Folgen auch Deines Abfalls vom heiligen Gott und nenne sie, wie Gott sie nennt, nämlich: Sünde. Dann wirst Du nicht mehr nur nach Erlösung von den zerrüttenden Folgen Deiner Sünde, wie Du sie täglich in Deinem Leibes- und Geistesleben spürst, schreien, sondern dann wirst Du schreien lernen nach Erlösung von der Schuld Deiner Sünde Gott gegenüber, und Dein Gewissen wird Dich sprechen lehren, wie einst David sprach: „Denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. – An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan“ (Psalm 51, 5 –6).

Da kam neulich ein junger Mann zu mir und sagte: „Erlauben sie mal, Sünde ist aber eigentlich doch etwas sehr Unbestimmtes; ich begreife nicht, wie man ein so großes Gerede von der Sünde machen kann.“ Ich antwortete ihm, indem ich ihn fragte: „Wissen sie sich einer Tat ihrer Kindheit zu entsinnen, die ihnen als Sünde unvergeßlich geblieben ist?“ Nach kurzem Nachsinnen antwortete er bestimmt: „Ja!“ – „Wissen sie eine ebensolche Tat aus ihrer Jünglingszeit?“ fragte ich weiter. „Ja, mehrere sogar“, war die ehrliche Antwort. „Gut“, sagte ich, „werden diese Taten ihnen in zwanzig Jahren weniger als Sünde erscheinen?“ – „Ich glaube nicht“, gab er ohne weiteres zur Antwort. „Und in weiteren zwanzig Jahren?“ forschte ich weiter. „Es wird dasselbe sein“, sagte er. „Und auf ihrem Sterbebette?“ Er zuckte nachsinnend die Achseln. „Glauben sie noch, daß Sünde etwas sehr Unbestimmtes sei?“ – „Sie haben recht“, sagte er, „ich habe doch noch nicht genügend darüber nachgedacht.“

Teurer Freund! Wenn nun auch Deine Geschlechtssünden etwas so unveränderlich Bestimmtes sind, was wird aus ihnen? Man kann seine Sünden weder vergessen, noch sich von ihnen fortentwickeln: die Tat bleibt. Und mit der Tat bleibt die Schuld. Was wird dann aus Dir, dem Schuldner?

Oder gehörst Du zu den sonderbaren Leuten, die sonst so ungläubig sind wie nur möglich, aber in einem Punkte sind sie eigentümlich gläubig. Sie verlassen sich nämlich auf den sogenannten „lieben Gott“, der wird ihnen zweifellos alle Sünden vergeben, denn das ist ja gewissermaßen, wie Heine sagte, „sein Geschäft“. Teurer Freund, Du irrst! Gott ist heilig und gerecht und hat keine Gemeinschaft mit der Sünde. Sünde ist Feindschaft wider Gott und fordert unbedingt Gericht und Strafe, nämlich eine Entfernung von Gott, gleichbedeutend ewigem Tode. Das wäre Dein Los. Aber Gott ist auch ebenso barmherzig und gerecht, und „Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er lebe und sich bekehre“ (Hesekiel 18, 23).

Und siehe, Gottes Barmherzigkeit nahm unser aller Sünde und warf sie auf Jesus, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt. Und siehe, Gottes Gerechtigkeit richtete die Sünde der ganzen Welt am Fleische des Sohnes am Kreuze von Golgatha, wo der Sündlose zur Sünde gemacht, Dich von aller Sündenschuld und -Macht befreite, indem Er für Deine und der ganzen Welt Sünde starb. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß Du Frieden hättest und durch seine Wunden bist Du geheilt! (Jesaja 53, 5)

Glaube an Jesus, Deinen persönlichen Erretter aus Sündenschuld und Sündenmacht! Verlaß Deine eigene Weisheit, Deine eigene Gerechtigkeit und eigene Stärke! Komme als ein hilflos Verlorener zu Deinem auferstandenen, lebendigen, gegenwärtigen Heiland! Vertraue Dich Ihm an, der liebend auf Dich wartet! – Und Du wirst heute Abend noch frei vom bösen Gewissen, los von der Knechtschaft der Sünde, und wirst, versöhnt mit Gott durch das Blut Jesu Christi, Friede und Freude im Heiligen Geist und ein ganz neues Leben empfangen.

Ich bin jetzt gewiß, daß viele die eben verkündete heilsame Gnade Gottes in Christus Jesus heute Abend männlich entschlossen annehmen werden. Sie werden niemals betrogen werden. Aber es gibt noch eine andere Klasse von Sündern, die bäumten sich eben trotzig auf oder sanken verzagt zusammen mit dem lautlosen Rufe: „Das kann ich nicht glauben; nimmermehr werde ich das glauben!“ Ihre Anwesenheit fordert ein näheres Eingehen auf das Kapitel: „Geisteszerrüttung“ infolge Geschlechtssünden.

Ich verlese dazu ein Wort Gottes aus 2. Timotheus 3, 1–9:

“Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen werden greuliche Zeiten kommen. Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unkeusch, wild, ungütig, Verräter, Frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollust denn Gott; die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie, und solche meide. Aus denselbigen sind, die hin und her in die Häuser schleichen und führen die Weiblein gefangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben, lernen immerdar, und können nimmer zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gleicherweise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, also widerstehen auch diese der Wahrheit; es sind Menschen von zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. Aber sie werden’s in die Länge nicht treiben; denn ihre Torheit wird offenbar werden jedermann, gleichwie auch jener Torheit offenbar ward.”

Teure Freunde! Der Unglaube hat mancherlei Ursachen. Eine geradezu allgemeine Ursache ist z. B. die Unwissenheit über die Bibel, aber eine viel bösartigere Sache ist die Sünde. Hier aber, im vorletzten Verse des Wortes ist sogar eine bestimmte Folge bestimmter Sünden als Ursache des Unglaubens genannt. Es ist die Rede von Leuten, die der Wahrheit widerstehen. Warum? Sie haben zerrüttete Sinne, infolgedessen sie unfähig geworden sind zum Glauben. Welche Sünde mag sie dahin gebracht haben? Zweifellos die geschlechtliche Sünde. Sie liebten die Wollust mehr als Gott. Selbstbefleckung, Hurerei und die heimlichen Dinge der Schande in zuchtloser Ehe zehrten das Lebensmark auf. Die feinsten Nerven, die dem denkenden Geiste als Organ dienen, sind ruiniert. Der Glaube aber ist eine Frucht des zartesten Denkens; zu solchem Denken reichen die zerrütteten Sinne nicht mehr aus: so wird der Mensch unfähig zum Glauben. Er widersteht der Wahrheit, weil das Organ zur Erkenntnis der Wahrheit in ihm zerstört ist.

Dies scheint mir schrecklicher als vollendeter Irrsinn!

Nun wohl, Du riefst vorhin lautlos: „Nimmermehr werde ich glauben!“ Mein Freund, mögest Du nicht zu denen gehören, die die Fähigkeit zum Glauben verscherzt haben! Mögest Du nicht zu denen gehören, die Gott bereits „dahingegeben“ hat, in schändliche Lüste, daß sie völlig darinnen verderben! Vielleicht macht sich jetzt Dein sündiges Herz Mut mit dem falschen Troste: „Übertrieben! So schlimm kommt es nicht!“ Oder Du gehörst zu den naiven Leuten, die den Geschlechtsgenuß mit dem Genuß von Speise oder Getränk vergleichen nach dem Grundsatz: „Habe ich Appetit, so esse und trinke ich, und bin ich satt, so höre ich auf; nur immer mäßig!“ –

Wäre die Sache so einfach, so spräche ich jetzt vor leeren Bänken. Aber wo sind die Mäßigen, die nie Schaden gelitten an Leib und Seele? – Oder Du meinst, in der Natur, im Pflanzen- und Tierreich, bestehe eine Überproduktion und großartige Verschwendung von Lebenskeimen. Aber das Verderben an Deinem Leibe und Deiner Seele beweist, daß Dir andere Schranken gezogen und andere Aufgaben gestellt sind als dem Tiere oder der Pflanze, denn siehe: Gott richtet Dich!

Leibes- und Geisteszerrüttung sind das irdische Gericht über die Lüstlinge und wachsen mit dem Wachstum ihrer Sünde.

Streifen wir kurz die Leibeszerrüttung.

Der menschliche Körper enthält zweierlei Eiweiß, resorbiertes und assimiliertes. Das resorbierte ist das noch freie Eiweiß, das noch nicht zum Aufbau der eigentlichen Körperorgane verbraucht ist, sondern frei im Blute oder Speisesaft enthalten ist. Das assimilierte Eiweiß hingegen ist bereits zum Zellbau der Organe verwendet worden, also fester Bestand des Leibesgebäudes geworden. Nun verhält sich das resorbierte Eiweiß zum assimilierten, gewissermaßen, wie sich die Zinsen verhalten zum Kapital. Eiweiß ist aber auch der Hauptbildungsstoff für die freie Samen- sowohl als für die bereits organisierte Nervenzelle. Wird nun durch irgendwelche geschlechtlichen Exzesse mehr als das resorbierte Eiweiß verbraucht, so wird das Leibeskapital, das Lebenskapital, angetastet, und der Verlust ist geradezu unersetzlich. In dieser Lage befindet sich die allergrößte Zahl der halb und ganz Erwachsenen. Denn im Geschlechtsleben sind die meisten geborene Verschwender. Gott gebietet, daß der kostbare Lebensstoff nur in der Ehe, zwecks Zeugung neuer Existenzen verwendet werde, aber schon die Knaben und Jünglinge haben sich durch die Selbstbefleckung oder Hurerei am heiligen Gute vergriffen und ihr Lebens- und Leibeskapital in blinder Torheit vergeudet. Welke Knospen! Junge Greise! Zurückgebliebenes Wachstum ist vielleicht die erste Folge. Eine andere: Schwächung des Augennerves – Kurzsichtigkeit. Eine weitere: Muskelschwäche – Verfall der Gestalt und jugendlichen Elastizität des Körpers. Weitere Folgen: Allgemeine Nervenstörung, große Müdigkeit oder Reizbarkeit, nervöse Magen- oder Herzleiden, endlich Rückenmarks- oder Gehirnleiden, früher Tod oder langes Siechtum als geplagter Nervenmensch, ganz abgesehen von den zerstörenden Geschlechtskrankheiten, die der Hurerei auf dem Fuße folgen.

Dieser Leibeszerrüttung entspricht die noch viel unheimlichere Geisteszerrüttung. Sie setzt ein mit geistiger Träg- und Stumpfheit, Verfall der speziellen geistigen Anlagen und Energien, Zerstreutheit, Gedächtnisschwäche, Verlust der Persönlichkeit und des geistigen Auffassungsvermögens, weiterhin auch sich steigernde moralische Apathie, Willenslähmung auf allen Gebieten, Angstzustände, krankhafte Einbildungen, Schwermut, Wahnvorstellungen, Selbstmordgedanken, Wahnsinn.

Die Geschichte dieser Zerrüttungen ist aber zugleich die Geschichte Deiner Sünden.

Man sagt, die Sünde sei erst schamhaft, dann dreist, schließlich dämonisch. Das ist wahr. Der jugendliche Onanist liebt die einsamsten Orte. Sein Wesen ist scheu und verlegen. Seine Sünde ist noch schamhaft. Aber in der gewohnheitsmäßigen Hurerei werden der Sünder und seine Sünde dreist. Ich hörte in jenen Tagen, daß es Vereine jugendlicher Leute gebe, die das Stiftungsfest ihres Vereins im Hurenhause feiern! Das ist dreist. Endlich wird die Sünde dämonisch. Der Sünder wird von seiner Sünde „besessen“. Ja, tatsächlich „besessen“! Da spotten die aufgeklärten Leute über den abgetanen Teufels- und Dämonenglauben. Derweilen hat sie hier der „Fürst dieser Welt“, wie Christus den Satan nennt, am Kragen, und seine unreinen Geister zerren und werfen den armen Menschen, der ihnen Einlaß in seinen Leib gewährt hat, umher in der elenden Knechtschaft seines mörderischen Lasters.

Sonderbar „aufgeklärte“ Leute! Wahre Aufklärung ist Klarheit des Menschen über sich selbst und über seine Stellung zu Gott aufgrund des klaren göttlichen Bibelwortes. Aber die ichgefällige Selbstentschuldigung der ungläubigen und halbgläubigen Toren spricht lieber: „Ich bin nämlich ganz außerordentlich stark sexuell veranlagt!“ Oder sagt wie jener Mann: „Es ist nicht meine Lust, sondern meine natürliche Not, die mich zum Geschlechtsakt treibt.“ Jawohl! –: „Die ich rief, die Geister, Werd’ ich nun nicht los.“ So ist es! Die Sünde ist eben dämonisch geworden. Sie beherrscht die Glieder des Leibes, sie beherrscht die völlig vergiftete Phantasie, sie füllt den Horizont, sie wird ein einziger Gedanke, ein einziges Bild, eine einzige Tat, immer sich wiederholend, immer verstärkter wiederkehrend, immer unersättlicher, despotischer, grausamer, mörderischer, bis zur eklen Perversität, bis zum höllischen Satanismus, bis zum diesseitigen schrecklichen Ende und jenseitigem Schrecken ohne Ende. Ich hörte von einem Manne, dessen Gier nur noch auf Kinder reagierte; und wie viele verteidigen heute wider allen Ernstes Päderastie und Homosexualität (Römer 1, 26.27) als natürlich berechtigte, ja als veredelte Formen des Geschlechtslebens! Edle Aufklärung und Humanität! Was ist’s: Dämonie der Sünde! Völlige Herrschaft der unreinen Geister über den armen gebundenen Menschen! Despotie des Unzuchtsteufels bis in alle Gänge des Leibes und Geistes hinein! –

Hörst Du da das dreimal schaurig tönende Wort aus Römer 1, 24 –32: „dahingegeben“ – „dahingegeben“ – „dahingegeben“? Von wem dahin- und wohingegeben? Von „Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst“; und zweitens, von „Gott dahingegeben in schändliche Lüste“, nämlich in den Pfuhl der eklen Perversität und des höllischen Satanismus, und drittens „dahingegeben in verkehrtem Sinn“, nämlich in den zerrütteten Sinn, der unfähig geworden ist zum Glauben an Gott und an Jesus, den Sünderheiland. Zerrütteten Sinnes, unfähig geworden zum Glauben, ist das nicht die schauerlichste Tiefe der Geisteszerrüttung infolge der dämonisch ausgewachsenen Geschlechtssünde? Hörst Du da nicht das eherne Gerichtswort des gerechten Gottes über Dein Haupt und Leben hindonnern: „So jemand den Tempel Gottes [nämlich den Leib] verdirbt, den wird Gott verderben“ (1. Korinther 3, 17), und „die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten“ (Hebräer 13, 4)? Und wie lautet das Gerichtsurteil?

„Würdig des Todes“
(Römer 1, 32)

Armes Menschenkind, wie willst Du diesem Urteil entfliehen!?

Du fühlst es und weißt es, Du bist verkauft unter die schauerlich sich steigernde Macht der Sünde, unter die Obrigkeit der Finsternis und Gewalt Satans und damit unter das Gericht des gerechten Gottes. – Du bist verloren!

Weder kannst Du Deine geschehenen Sünden tilgen, noch vergessen, noch Dich vor zukünftigen Sünden bewahren. So bleibst Du ein Schuldner dem heiligen Gott gegenüber, und hast nichts zu bezahlen – Du bist bankrott!

Vor Dir aber steht Jesus Christus, „das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt“ (Johannes 1, 29), und auch alle, alle Deine Sünden trägt, mein Freund! Der Schuldlose hat Deine Schuld auf sich genommen, hat bezahlt für Dich, den verlorenen Bankrotteur. Er, als der Einzige, der nicht von unten, sondern von oben her geboren ist, vermochte dies zu tun. Denn Er allein stand außerhalb des Bannkreises der menschlichen Verschuldung Gott gegenüber, denn Er allein entstammte nicht der gefallenen Menschheit. Er kannte die Sünde nicht. Er allein kann Dein Erlöser sein. Allein durch die Hingabe seines reinen Lebens konnte die Sündenschuld der Menschheit gesühnt werden, die ja als Sünde unbedingt Gericht erforderte vor dem heiligen und gerechten Gott. Und darum sei es noch einmal zum Zeugnis vor dieser großen Männerversammlung heute Abend ausgerufen:

Die Barmherzigkeit Gottes gab den ewigen Sohn in diese Welt und warf unser aller Sünde auf Ihn, den Sündlosen, und die Gerechtigkeit Gottes vollzog das Gericht über die Sünde an Ihm am Kreuze von Golgatha. Da starb aus unsagbarer Liebe Christus für Dich, den Sünder, damit Du versöhnt würdest mit Gott!

Wer wagt es jetzt hier von einem papierenen Dogma zu reden? – Hier wuchtet die realste, fundamentalste Lebenstatsache der ganzen Welt. Denn alle Welt lebt allein aus dem Opfer von Golgatha! Ohne die erschiene Gnade Gottes von Golgatha läge längst die gefallene Welt im Staube.

Und darum komme jetzt und erfasse bewußt die Hand Deines Lebensretters und Lebensfürsten Jesus Christus! Siehe, Er hat den Fürsten der Finsternis gerichtet, Er hat der Schlange den Kopf zertreten, Er hat der Sünde die Macht genommen. In seinem Blute hast Du die Vergebung Deiner Sünden, die Befreiung aus der Hand Satans. Greif zu im einfältigen Glauben und wirf Dich Deinem Erretter in die Arme zu ewigem Eigentum, denn Er hat Dich erworben durch seine Schmerzen und erkauft durch sein Blut für Gott. Nicht Dir gehört Dein Leben, sondern Ihm, für den Du geschaffen bist. Daß Du meintest, Dein Leben gehöre Dir zum Spiele Deiner Wünsche und Lüste – das war bisher Dein Fluch und Verderben. Immer schwerer wird es Dir werden, Dich loszureißen. Darum entfliehe jetzt dem Stricke des Vogelstellers, der Fessel Satans, des Menschenmörders! Denn noch eins habe ich Dir zu sagen. Höre zu!

Zweifellos heilt das Blut Jesu Christi Deinen tiefsten Seelenschaden und sehr oft heilte es auch den tiefsten Leibesschaden, indem es nicht nur die Sündenschuld, sondern auch die Folgen der Sünde im Leibes- und Geistesleben vollständig beseitigt und den ganzen Menschen wieder herstellt. Oft aber ist es nach Gottes Liebesratschluß auch so, daß zwar die Schuld der Sünde völlig getilgt und die Macht der Sünde gebrochen ist, aber gewisse Folgen der Sünde sind geblieben – die Wunde heilt, die Narbe bleibt, und bleibt so lange der Leib bleibt. –

Ein gläubiger Vater hat viel gerungen für seinen in der Sünde lebenden Sohn. So oft dieser eine seiner gewohnten Sünden begeht, schlägt der trauernde Vater einen Nagel in den Türpfosten. Endlich erfüllen sich die Gebete des Vaters, indem sich der Sohn bekehrt. Jubelnden Herzens führt der Vater den geretteten Sohn vor den Türpfosten und zieht Nagel um Nagel aus dem Holze. „So, mein Sohn, siehe, kein einziger Nagel mehr! So sind alle deine Sünden getilgt im Blute des Lammes. Auf, laßt uns loben und danken!“ Freudig und doch traurig sieht der Sohn starr nach dem Türpfosten. „Nun?“ – „Aber Vater, sieh dir noch einmal den Pfosten an – die Nägel sind verschwunden, ja, aber die Löcher – sind geblieben!“

Verstehst Du diese letzte Mahnung, mein Freund? Sie will Dir sagen, enteile der Sünde, ehe sie Dich zur Ruine gemacht hat! Bitte komme nicht erst invalid zu Deinem Lebensherrn! Schenke Ihm Deine gerettete Jugend, weihe Ihm Deine gerettete Manneskraft! Du sollst errettet werden, um fortan dem Heiland zu dienen. Siehe, Er wartet darauf, daß Du für Ihn wirkst und arbeitest, wo Du auch stehen magst. Wer aber invalid ist, taugt nicht mehr zur Arbeit. Und darum ist es heute Abend die höchste Zeit. Gehe keinen Schritt weiter auf Deinem Sündenwege! Stehe still, komme zu Ihm, komme jetzt.

Heilige Augenblicke! In Deine Hände ist Dir gelegt heute Abend durch die Erbarmung Gottes die Entscheidung über Dein Schicksal für Zeit und Ewigkeit. Keiner von Ihnen, meine Freunde, kam zufällig hierher. Gottes Liebe hat Sie vor einen Scheideweg geführt. In Ihrer Brust wogt der Kampf. Ja, in Ihrer Brust ruhen Ihres Schicksals Sterne. Ein heiliges Entweder – Oder. Gott oder das Ich – Christus oder Belial – Leben oder Tod – Errettet oder verloren. –

Wählen Sie recht! Amen.

Quellenangabe:

Glaubensstimme – Die Archive der Väter

Fritz Binde – Zeugnisse (im pdf-Format)

Links und Verweise

Biographie von Fritz Binde (externer Link)

Texte und Bücher von Fritz Binde in der Glaubensstimme