Clairvoyance

(Wortherkunft: von französisch clair „klar“ und voyance „Vision“) ist die behauptete Fähigkeit bestimmter Personen, Wissen zu besitzen oder Informationen erhalten zu haben, welche sie durch wissenschaftlich nachweisbare Sinneswahrnehmungen unmöglich bekommen konnten.

Clairvoyance wird daher als außersinnliche Wahrnehmung oder „sechster Sinn“ (englischsprachig: ESP, extra sensory perception) bezeichnet, im Volksmund auch „Hellsehen“ genannt [2] [3]. Personen, die angeblich über eine solche Fähigkeit verfügen, werden dementsprechend als „clairvoyants“ („jemand, der klar sieht“) oder „Hellseher“ bezeichnet. Es ist eine paranormale bzw. okkulte Fähigkeit medial veranlagter Personen.

Die frühesten Aufzeichnungen über somnambules Hellsehen werden dem Marquis de Puységur, einem Anhänger von Franz Anton Mesmer, zugeschrieben. De Puységur behandelte 1784 einen einheimischen Bauern namens Victor Race. Während der Behandlung soll Race in Trance gegangen sein und eine Persönlichkeitsveränderung durchgemacht haben, indem er plötzlich wortgewandt wurde und Diagnosen und Rezepte für seine eigene Krankheit und die anderer Menschen gab [19]. Hellsehen war eine Fähigkeit, von der einige Medien während der spiritistischen Periode des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts berichteten, und Hellseher verschiedenster Ausprägungen haben bis zum heutigen Tag hellseherische Fähigkeiten behauptet [20].

Quellen:

Seite Clairvoyance in der englischsprachigen Wikipedia


Eingestellt am 25. Mai 2024