Johannes Pflaum (* 1964)

Johannes Pflaum (* 1964 in Calw) ist ein deutsch-schweizerischer evangelikaler Theologe, Dozent und Autor.

Leben und Wirken

Pflaum absolvierte nach dem Schulabschluss 1981 eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und von 1983 bis 1988 ein Studium am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission. Danach diente er bis 1993 als Gemeinschaftspastor im Liebenzeller Gemeinschaftsverband, bevor er in eine Freie Evangelische Gemeinde in der Schweiz berufen wurde. Zwei Jahre lang war er Mitarbeiter des „Missionswerks Arche“ in Ebnat-Kappel, Kanton St. Gallen.

Seit 2000 ist Pflaum als Referent des „Bibel-Lehr-Dienstes“ im In- und Ausland tätig. Am „Europäischen Bibel Trainings Centrum“ (EBTC) in Zürich ist er Dozent für Homiletik, Hermeneutik, Praktische Theologie und Bibelkunde [1]. Er ist 1. Vorsitzender des „Maleachi-Kreises e.V.“ [2], gehört zum Vorstand des „Bibelbundes Schweiz“ [3] und dient als Ältester in der Gemeinde „Christliche Versammlung Sennwald“.

Johannes Pflaum ist ein Sohn des bekannten Theologen und Autors Lienhard Pflaum (1927-2018) und verheiratet mit Dagmar. Das Paar hat fünf Kinder und wohnt in Neu St. Johann (Nesslau), Kanton St. Gallen [4].

Veröffentlichungen

als Mitautor

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Lehrer. In: EBTC, Europäisches Bibel Trainings Centrum. Abgerufen am 1. Oktober 2020 (deutsch)
  2. Vorstand des Maleachi-Kreises e. V., maleachi-kreis.de, abgerufen am 1. Dezember 2019.
  3. Leitungsteam des Bibelbundes Schweiz, bibelbund.ch, abgerufen am 10. Oktober 2016.
  4. Pflaum: Kurzvita
Quelle: Seite „Johannes Pflaum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Januar 2021, 10:10 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johannes_Pflaum&oldid=208197988 (Abgerufen: 4. Juni 2021, 13:42 UTC)

Beiträge

Information zum von Joh. Pflaum herausgegebenen Werk „Das verschleuderte Erbe“:

Selbst unter Evangelikalen ist vielen nicht mehr klar, worin das eigentliche biblisch-geistliche Erbe der Reformation besteht. Deshalb will das vorliegende Buch an Kernstücke dieses Erbes erinnern. Luthers Entdeckungen über das Wesen Gottes, seine Erkenntnis von Nachfolge und Anfechtung oder sein Verständnis vom Verhältnis zwischen Glauben und Vernunft erweisen sich als brandaktuell. Auch die reformatorische Sicht vom Menschen und die Neuentdeckung der Heilsgewissheit fordern heraus. All dies wurde nur möglich durch Luthers Ehrfurcht vor dem Wort Gottes und seiner darin gründenden Hochachtung vor der geistgewirkten Inspiration der Bibel. Auf diesem Fundament müssen wir allerdings auch die tragischen Tendenzen des Reformators, wie z. B. seine Entwicklung im Verhältnis zu den Juden, erkennen, um eigene Irrwege zu vermeiden.
Eingestellt am 4. Juni 2021 * Letzte Überarbeitung am 30. September 2022