Zitate von Martin Luther

„Wo dein Herz ist, da ist dein Gott.
Ein Christenherz auf Rosen geht, wenn’s mitten unter’m Kreuze steht.“

„Man soll niemanden zum Glauben zwingen.“

Quelle: Luther, St. Louiser Ausgabe, 1598

„Herr, ich bin ein fauler Esel, darum komme ich, daß Du mir hilfst und mein Herz entzündest.“

Quelle: Martin Luther über das Gebet

„Gott sieht nicht an, wie gering oder groß die Werke sind, sondern das Herz, das im Glauben und Gottes Gehorsam dasjenige tut, was sein Beruf erfordert.“

„Glaube ist ein Geschenk Gottes, das er demjenigen schenkt, der bereit ist, es anzunehmen.“

„Anfechtungen sind Umarmungen Gottes.“

„Anfechtung ist die notwendige Kehrseite des Glaubens. Wer nicht angefochten wird, kann auch nicht glauben.“

„Der Glaube ist ein steter und unverwandter Blick auf Christus.“

„Ich bete für ein gnädiges Stündlein, um einmal nicht miterleben zu müssen, was mit diesem Volk passiert. Man wird einmal sagen: Hier war Deutschland. Warum? – Es hat die Gnade verschmäht.“

„Ich habe Sorge, derselben Enthusiasten werden mehr kommen, in grauen Röcken einhergehen, die Köpfe hängen, sauer sehen, ersoffen in ihren Gedanken und verdüstert.“

Quelle: Luther’s Tischreden

„Es gibt drei böse Hunde: Undankbarkeit, Hoffart und Neid; wen diese drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.“

Das Leben ist nicht ein Frommsein,
sondern ein Frommwerden,
nicht eine Gesundheit,
sondern ein Gesundwerden,
nicht ein Sein,
sondern ein Werden,
nicht eine Ruhe,
sondern eine Übung.

Wir sind´s noch nicht,
wir werden´s aber.
Es ist noch nicht getan
oder geschehen,
es ist aber im Gang
und im Schwang.
Es ist nicht das Ende,
es ist aber der Weg.
Es glüht und glänzt noch nicht alles,
es reinigt sich aber alles.

„Solchen Schatz aber legt er nicht allein der Mutter in den Schoß, sondern mir und dir, und sagt: Er soll dein eigen sein, sollst sein genießen, und alles, was er hat, im Himmel und auf Erden, dass soll dein sein. Wer nun solches hört, doch keine Freude davon hat, oder diesen Heiland fahren läßt und sucht einen anderen, der ist wert, daß ihn der Donner neun Ellen unter die Erde schlage. Deswegen sollen wir Gott um seine Gnade danken und bitten, daß er diese Engelpredigt selbst in unsere Herzen reden und schreiben wolle, auf das wir uns dieses Heilandes recht trösten und durch ihn Tod und Teufel überwinden mögen. Das helfe uns unser lieber Herr und Heiland Christus, Amen.“

Quelle: Martin Luther, Weihnachtspredigt über Luk. 2, 10-12 „Siehe, ich verkündige euch große Freude“