Die Torheit eines Menschen verleitet seinen Weg, und doch tobt sein Herz wider den HERRN. (Sprüche 19, 3)
Die Narrheit des Menschen verdirbt seinen Weg, aber gegen den HERRN grollt sein Herz.
Der Dumme grollt gegen den HERRN, wenn er eigentlich Buße über seine Narrheit tun sollte. Wer uneinsichtig ist und sich für den Größten hält, muß irgendwann feststellen, daß er sich irrt, weil sein Leben nicht gelingt. Der Lebensweg eines Narren führt ins Verderben. Er erntet, was er sät (Galater 6, 8). Aber beinahe noch schlimmer als ein kaputtes Leben ist die Reaktion des Narren auf die Folgen seiner Narrheit. Er macht nicht sich selbst für seine Dummheit Vorwürfe; weit davon entfernt, einsichtig zu sein oder Verantwortung zu übernehmen, ist sein Herz auf Gott wütend. Der Narr ist nie schuld! Es sind immer die anderen! Wenn ich schon nicht an Gott glaube oder mich an seine Gebote halte, mache ich ihn doch für mein Versagen verantwortlich. Kann man noch dümmer sein?
Warst du schon einmal sauer auf Gott, obwohl du eigentlich auf dich selbst hättest sauer sein müssen? Wann hast du das letzte Mal einen Fehler in deiner Lebensführung Gott in die Schuhe geschoben?
Quelle: FROGWORDS
Siehe auch:
Weitere Betrachtung zu Sprüche 19, 3 von William MacDonald
Schriftstellen
Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. (Galater 6, 8)
Übersicht: Das Buch der Sprichwörter (Sprüche Salomos) – Sprüche 19