Sei still zu Gott

1. Sei still zu Gott,
dem Gott, der helfen wird,
der dein zu sein verheißt.
Sei still zu Gott,
der all unsre Bürd’ durch Jesum bald entreißt.
Dein Heiland hat sie all getragen
in seinen bittern Leidenstagen.
Sei still zu Gott!

2. Sei still zu Gott!
Dein Heiland ist bei dir,
der nimmer dich verläßt.
Er sendet dir
von offner Himmelstür
die Engel mauerfest
um dich und über dir zum Schutze,
daß dir´s gelingt, dem Feind zum Trutze.
Sei still zu Gott!

3. Sei still zu Gott,
der wunderbar zu sein
noch nicht vergessen hat.
Harr’ seiner fest
und glaub´s, daß er erschein
und zeige mit der Tat,
wie leicht ihm´s ist, in allen Dingen
das Herrlichste noch zu vollbringen.
Sei still zu Gott!

4. Sei still zu Gott!
Es kommt gewiß die Zeit,
wie sie verheißen ist.
Sie kommt, sie kommt,
da sich die Herrlichkeit in Jesus,
unsrem Christ,
noch allem Fleisch wird offenbaren
und dann auch du sollst Hilf erfahren.
Sei still zu Gott!

5. Sei still zu Gott!
Die Zeit kommt schon heran,
da aller Tauben Ohr
durch seinen Geist
im Nu wird aufgetan.
Der starke Held dringt vor!
Sein Hephata wirst du vernehmen,
und weg wird sein dein langes Grämen.
Sei still zu Gott!

Liedtext: Johann Christoph Blumhardt (1805 – 1880)
Melodie: Johann Rudolf Ahle (1625-1673) “Es ist genug”

Verweise:

Audiofile der Melodie (J. R. Ahle, externer Link zu liederindex.de)

Notenblatt mit Text der Strophen 1-3 (jpeg, Weise: Chr. Hählke, externer Link zu christianhaehlke.de)