Elias Schrenk (1831-1913)

Elias Schrenk (* 19. September 1831 in Hausen ob Verena bei Tuttlingen; † 21. Oktober 1913 in Gadderbaum-Bethel, heute Bielefeld) war ein schwäbischer Kaufmann, evangelischer Missionar und Erweckungsprediger des Pietismus bzw. der Heiligungsbewegung.

Schrenk war einer der Unterzeichner der sogenannten Berliner Erklärung, in der sich die deutsche Gemeinschaftsbewegung von der neu aufkommenden Pfingstbewegung abgrenzte. Im deutschsprachigen Raum gilt er als Vater der klassischen Evangelisation, die er in ähnlicher Weise wie Dwight Lyman Moody durchführte, das heißt mit Nachversammlungen usw. Teilweise konnte er nur gegen starken Widerstand der Bevölkerung arbeiten. Es kam vor, dass er mit Jauche übergossen wurde oder dass auf den Versammlungssaal, in dem er predigte, geschossen wurde. Auch wurde er von Männern in Frauenkleidern, die mit Knüppeln bewaffnet waren, überfallen. Trotz allem Widerstand predigte er aber das Evangelium mit großer Überzeugung. Obwohl er zeitweise stark zur freikirchlichen Linie tendierte, näherte er sich nach seiner Zeit in Bern wieder stärker dem kirchlich-pietistischen Bereich.

Quelle: Wikipedia (DE); Bild: Gemeinfrei/Jochen Schäfer

Seelsorgerliche Briefe:

Die Gottseligkeit ein Gewerbe